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Es
sollte nicht meine erste Kreuzfahrt werden, aber die
erste Kreuzfahrt mit Abfahrt vor der eigenen Haustür.
Keine nervige Anreise, kein Transfer, kein verloren
gegangener Koffer. Raus aus der Tür und rauf aufs Schiff.
Schon am frühen Morgen war das Signal der AIDAbella
in der Stadt zu hören. Mein Transfer nach Gran Canaria
war eingefahren und wartete auf mich. Zuerst lecker
Frühstück in der langen Reihe und dann zum ZOB. Von dort per Transfer zum
Cruise Terminal am Kleinen Grasbrook. Endlich wieder
auf der AIDA.

Abfahrt
am 10. September 2008 um 20.00 Uhr. Bilder von der Abreise
folgen.
Zur
Feier des Tages und als Willkommensgruß auf der Kabine.
Vor uns liegen Le
Havre, La Coruna, Lissabon, Cadiz, Madeira, Gran Canaria
und dazwischen 4
Tage auf See. Und mit jedem Tag soll es wärmer werden.

 11.
September 2008: Seetag. Erst die Pflicht, dann das Vergnügen.
Mit an Bord: Feliks Büttner, der Erfinder des AIDA Kussmundes
bei einer Live Performance im Theatrium. (leicht
bewölkt, 19 Grad Celsius, Sonnenaufgang 07.30, Sonnenuntergang
20.23)
 12.
September 2008: Nach dem ersten Seetag hieß es "Bonjour"
in Le Havre. Die pulsierende Hafenstadt an der Mündung
der Seine mit dem architektonischen Charme von Magdeburg
in den 80er Jahren, liegt etwa 3 Stunden mit dem Bus
von Paris entfernt. Grund für die Architekur sind die
Zerstörungen im 2. Weltkrieg. Hier bestand die Möglichkeit
für Ausflüge nach Paris und die Normandie. (bewölkt,
18 Grad Celsius, Sonnenaufgang 08.04, Sonnenuntergang
20.53)
 14.
September 2008: Nach einem weiteren Seetag erreichten
wir La Coruna in Spanien. Die Hauptstadt von Galizien
wird von den Einwohnern auch liebevoll "Stadt aus
Glas genannt". Grund sind die verglasten Häuser,
die direkt am Meer stehen. Beeindurckend fand ich das
imposante Rathaus der Stadt und den "Torre de Hercules
- den Herkulesturm, ein alter römischer Leuchtturm am
Hafen. (sonnig, 22 Grad Celsius, Sonnenaufgang
08.15, Sonnenuntergang 20.45)
(AIDAbella
im Hafen von La Coruna, Herkulesturm und Schaulustige
bei der Abfahrt)
 15.
September 2008: nach weiteren 413,9 Nautischen Meilen767
km erreichten wir Lissabon. In der Nacht mussten die
Stunden um eine Stunde zurück gestellt werden. Während
eines Fotokurses an Bord der bella hatte ich gelernt,
Nachtaufnahmen mit einer Digitalkamera zu machen. Das
ist der Mond morgens um 4.35 Uhr, aufgenommen vom Balkon
der Kabine. Irgendwo dahinten liegt Amerika. Die Brücke
des 25. April erinnert ein wenig an die Golden Gate
Brücke in San Francisco.

Die
Straßenbahnen in Lissabon heißen "Electrico".
Linie 28 ist besonders bei Touristen beliebt. Sie führt
durch enge Gassen und während der Fahrt kann mann "Kontakt"
mit den Häuserwänden aufnehmen, wenn man den Kopf zu
weit rausstreckt. Der weltberühmte "Elevador de
Santa Justa" verbindet die "Baixa",
die Unterstadt mit der "Bairro Alto", der
Oberstadt. Gebaut wurde er 1902 von einem Schüler Gustave
Eiffels. Vielleicht deswegen die gewisse Ähnlichkeitmit
dem Eiffelturm in Paris. Von dort oben hat man einen
wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen.
Lissabon
ist die einzige Station, wo AIDAbella über Nacht liegen
blieb. Die Abfahrt war für den nächsten Tag um 14.00
Uhr vorgesehen. Na ja, daraus wurde 15.00 Uhr, weil
der Aufenthalt für Lissabon viel zu kurz kalkuliert
war und die Hälfte der Gäste zu spät an Bord kam. Selbst
die, die einen offiziellen Ausflug gebucht hatten.
Jetzt
hieß es wieder Abschied nehmen von der portugiesischen
Hauptstadt und Kurs nehmen auf Cadiz/Spanien. Dort Ankunft
am 17. September um 09.00 Uhr, nachdem in der
Nacht die Uhren wieder eine Stunde vorgestellt wurden.
(sonnig,
27 Grad Celsius, Sonnenaufgang 08.06, Sonnenuntergang
20.33) Cadiz zeichnet sich durch sehr mildes Klima
und helles, klares Licht aus. Von hier bieten sich Touren
nach Gibraltar an. Es erinnert an einen Sonntagsausflug
nach Helgoland, weil alle hierher fahren für günstige
Zigaretten und Alkohol. Aber: es ist auch ein historisches
Kleinod, denn Gibraltar gehört seit mehr als 300 Jahren
zur britischen Krone. Aus dem Rechtsverkehr erinnert
doch vieles an eine britische Kleinstadt. Man zahlt
mit britischen Pfund und telefoniert in einer typischen
englischen Telefonzelle. Es dauert lange, bis Gibraltar
auf den Straßenschildern genannt wird. Es gibt gewisse
"Differenzen" zwischen Spanien und Gibraltar
ob der politischen Zugehörigkeit. So finden auf dem
Weg dorthin Passkontrollen statt.
Kurios:
Gibraltar verfügt über den einzigen Flughafen der Welt,
der von Fußgängern und Straßenverkehr überquert wird.
Startet oder landet ein Flugzeug, dann wird der Verkehr
gestoppt.
Auf
dem Weg nach Madeira liegt wieder ein Seetag. Gelegenheit
zum Erholen und Entspannen. Es ist der 18. September
2008, es ist leicht bewölkt, wir haben 20 Grad Celsius.
Sonnenaufgang 08.01, Sonnenuntergang 20.09. Ein letztes
Mal werden die Uhren umgestellt, da Madeira zu Portugal
gehört und eine Stunde hinterher hinkt.


Die allabendlichen Shows sind ebenso Bestandteil eines
AIDA Schiffes, wie der tolle Ausblick aufs Meer und
der SPA Bereich mit allem für Körper und Geist. Langweilig
kann es einem nicht werden. Beispiele für den Seetag
am 18.09.2008: 10.00 Uhr Vortrag "Funchal und
die Blumeninsel Madeira", 11.00 Uhr Tanzkurs für
Damen und Maltreff, 11.30 Uhr Udo Jürgens Show auf dem
Pooldeck, 15.00 Uhr Jive für Anfänger, 15.00 Uhr Vortrag
über Gran Canaria, 16.00 Uhr Discofox Tanzkurs, Tischtennis
und Minifußball, eine halbe Stunde später Shuffleboard,
17.30 Uhr Volleyball, 20.00 Uhr Portraitshooting, Gameshow,
Bingo und nicht zu vergessen der Saunaaufguss um 04.04
Uhr, 05.05 Uhr und 06.06 Uhr.

19.
September 2008, Madeira (bewölkt, 24
Grad Celsius, Sonnenaufgang 07.54, Sonnenuntergang 20.08)
 Bei
Ankunft kamen wir in einen Regen. Es war noch Nacht.
Aber schnell klarte sich der Himmel auf und der Ausflug
mit dem Katamaran war ein Rießenspaß, auch wenn manch
einer sein Frühstück das zweite Mal sah ;-)
 Und
dann war auch schon der letzte Abend gekommen. Einen
Tag später sollten wir in Gran Canaria, dem Ziel unserer
Reise, ankommen. Zum Abschluss ein 6-Gänge Menü im Rossini
und einen letzten Blick auf den Sonnenuntergang vor
der "Farewell Poolparty". Ab 2 Uhr werden
die Koffer auf den Fluren eingesammelt und die Rechnungen
an die TÜren geheftet. Dann weiß jeder, dass die Reise
zuende geht.
Ankunft:
20. September 2008, Las Palmas - Gran Canaria Unter
dem Link zu Gran Canaria verbirgt sich ein Musikvideo,
das allabendlich in Sparkles Showbar im Yumbo in Playa
des Ingles läuft.

Lieber
Besucher, liebe Besucherin, von Zeit zu Zeit tausche
ich Bilder aus. Schauen Sie also immer mal wieder rein, Hamburg,
den 28.03.2009

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